Hallo liebe Besucher!

Seid willkommen auf der neuen Website der Freitaler Tafel.

Wir möchten uns auf folgenden Seiten näher vorstellen und Informationen teilen.

Ein von Belinda Grasnick verfasster Onlineartikel (vom 28.07.2019), damalige Redakteurin der taz, beschreibt unsere Tafel so:

„Der Laden ist klein, aber gut geordnet. Rechterhand stehen Tütensuppen und Gewürzstreuer sauber aufgereiht, darunter Ketchup, Senf und Instantnudeln. Das Gemüse ist der Blickfang der Auslage, es strahlt frisch und knackig aus einem Holzkörbchen. Auf der linken Seite ist eine Frischetheke mit Wurst, Fleisch und Fisch, im hinteren Teil gibt es einen Kühlschrank mit Milchprodukten. „Wie ein Tante-Emma-Laden“, strahlt Karin Rauschenbach. Ihr Laden ist allerdings kein normaler Einzelhandel: Die 52-Jährige ist Vorsitzende des Tafel Freital e.V.

Über der Theke hängen Poster, die der Verein gemeinsam mit bedürftigen Menschen gestaltet hat. Darauf sind Schmetterlinge zu sehen, Blumen, Bäume, eine Kuh und ein fliegendes Pferd. „Das war eine zehn Meter lange Tapetenrolle“, erzählt Rauschenbach. Die Tapete wurde im Rahmen eines Sommerfests bemalt und anschließend für 150 Euro versteigert.

Für Rauschenbach sind ihre Kund*innen in erster Linie Menschen. Egal, woher sie kommen. In Freital gebe es viele, die auf Hartz IV angewiesen seien. Vor allem Ältere kämen hierher, die von ihrer Mindestrente nicht leben könnten. Ihre älteste Kundin ist 85, hat Skoliose „und kommt trotzdem regelmäßig, obwohl das anstrengend für sie ist“, erzählt Rauschenbach. Aber auch Familien mit Kindern seien oft in ihrem Laden. Manche kämen sogar extra aus Dresden in den Vorort im Südwesten, um ihre Lebensmittel zu erwerben, so Rauschenbach. Auch sie wohnt in der Landeshauptstadt und hat jahrelang bei der dortigen Tafel gearbeitet.“

Attach Attach

Gesamter Artikel der taz:

Den ganzen Artikel haben wir hier verlinkt.

Unser Tafelkonzept:

Schwerpunkt der Tafelarbeit ist die regelmäßige Versorgung der Bedürftigen mit frischen und qualitätsgerechten Nahrungsmitteln. Dafür stehen unsere Tafel-Läden, über die wir regelmäßig Produkte anbieten, die uns lokale Märkte  zur Verfügung stellen. Eine Liste unserer Partner findet sich weiter unten.

Das Konzept der Tafel-Läden besteht darin, dass sich unsere „Kunden“ entsprechend ihrer Bedürfnisse die Lebensmittel selbst zusammenstellen können, die sie auch tatsächlich benötigen. Bei der Freitaler Tafel bedeutet das, dass keine fertig gepackten Pakete ausgegeben werden, wie es bei vielen anderen Tafeln üblich ist. Unsere Kunden entrichten dann nur noch ihren Unkostenbeitrag auf etwa 20 bis 25 Prozent des Warenwertes.

in Stichpunkten…

Lebensmittel und Mehr retten

Wir bieten in unseren beiden Tafelläden qualitätsgerechte Produkte an, die im normalen Handel aus verschiedensten Gründen nicht mehr angeboten werden. Dabei handelt es sich nicht nur um Lebensmittel, sondern auch um Produkte des täglichen Bedarfs.

Preisfindung

Unsere Produkte geben wir zu einem Selbstkostenpreis von 20 – 25% des vormaligen Kaufpreises an Sie weiter. Damit decken wir unsere laufenden Kosten für Miete, Fuhrpark und Energie.

Bag Bag

Einkaufen wie im Laden

Sie bekommen bei uns keine gepackten Kisten, sondern wählen wie in einem normalen Laden ihre gewünschten Produkte selbst aus.

niederschwellige Barrieren

Unser Tafelkonzept erhält die Würde seiner Nutzer und minimiert Stigma und möglichen Scham.

Ort der Begegnung

Neben den schon genannten Dingen, haben sich unsere Tafelläden  als Orte der Begegnung gemausert, wo auch immer wieder kleine Feste für Groß und Klein ausgerichtet werden.